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Wozu irgendetwas revidieren?

[...] sagt:

"Sonntags wird der Himmel blau,
sonntags wird der Himmel grau."

Am Sonntag ward der Himmel grau
und die Gläubigen warfen sich nieder,
die Weisheit des [...] zu preisen.

Am nächsten Sonntag ward der Himmel blau
und die Gläubigen warfen sich nieder,
die Weisheit des [...] zu preisen.

Wahrlich, [...] ist allmächtig, allweise.

8.2.10 20:06


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"Du mit Deinen Vorurteilen!"

Eine unangenehme Tatsache ist, sobald sie objektiv bestätigt wurde- entgegen der anscheinend vorherrschenden Meinung, KEIN Vorurteil.

Vorher ist irgendwie auch nicht nachher, nä?
5.2.10 23:52


Die Zuschneidung eines Kampfbegriffes auf einen zu diffamierenden Gegner

Wer (anstatt einer unveränderlichen biologischen Ethnizität) eine bestimmte Geisteshaltung oder Religion kritisiert, ist ein Rassist.

Wer versucht, eigene Vorstellungen und Werte lediglich zu erhalten, ist ein Rassist.

Wer unleugbare Fakten, die eine bestimmte Gruppe gerechtfertigterweise in einem schlechten Licht erscheinen lassen, vorlegt, ist ein Rassist.

Wer auf Grund der Gewaltbereitschaft einer bestimmten Gruppe um die eigene Existenz besorgt ist, ist ein Rassist.

Wer darauf besteht, dass die freie Meinungsäußerung auch dann erlaubt sein muss, wenn sie eine unliebsame Tatsache ans Licht bringt und den Vorgang der Selbsttäuschung und der Täuschung anderer behindert, ist ein Rassist.

Wer von einer anderen Gruppe, die die grundlegenden Werte der Gesellschaft nicht teilt, ja geradezu verachtet, fordert, dass sie diese Werte anerkennt, wenn sie Teil dieser Gesselschaft werden möchte, ist ein Rassist.

Und wer schlussendlich diese Neudefinition des Rassismus kritisiert, kann ja nur ein Rassist sein, weil diese Kritik nur dazu dienen kann, den eigenen Rassismus zu verschleiern.

(Die Aufzählung ist selbstverständlich nicht erschöpfend und wird sich mit der Zeit weiter ausweiten.)

5.2.10 23:30


"Der Klügere gibt nach."

Hierbei handelt es sich um eine Beobachtung, die, warum auch immer, oftmals als Handlungsanleitung verstanden wird.

Der Klügere gibt oft nach, weil er, wie Bertrand Russell schon wusste, von Natur aus eher zu Selbstzweifel neigt und sich deshalb gelegentlich den oppositionellen, oft völlig schwachsinnigen Forderungen, beugt.

 

Die einzige Klugheit, die dem Klugen abhanden gekommen ist, ist das Wissen um seine Klugheit. Wüsste er nämlich um seine Klugheit bescheid, verböte ihm der gesunde Menschenverstand, ja sogar die Moral, sich dem Dummen zu beugen. Denn wenn sich der Dumme gegen den Klugen durchsetzt, kommt, wer hätt's gedacht!, meist etwas Dummes heraus, worunter eventuell nicht nur der Dumme, sondern ein ganzes Kollektiv zu leiden hätte.

Das könnte so aussehen (Überspitzte Darstellung):

Eine Bombe, die mit einem roten und einem blauen Draht bestückt ist, soll entschärft werden, wobei der Kluge weiß, dass das Kappen des blauen Drahtes die Bombe unschädlich macht, während der Dumme überhaupt nichts weiß, aber den roten Draht kappen will.
Weil der Kluge nun sich selbst in Frage stellt, oder weil er denkt, er könne seine Klugheit nur durch das Einknicken bewahren, ist es dem Dummen möglich, sich durchzusetzen und den roten Draht zu kappen, was zur Explosion der Bombe und zum Tode Tausender führt.

Deshalb: Keine Macht den Dummen!

Woraus wiederum die Forderung erwächst, derart sinnlosen Sprichwörtern nicht den Rang einer unbestreitbaren, "richtigen" Handlungsanweisung zu verleihen.
1.2.10 14:49





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